Diese Webseiten enthalten Informationen zum ehemaligen Bauernhof Hovekamp in Hauenhorst
und
insbesondere dokumentieren sie das Wachstum einer Blutbuche an der einstigen Hofstelle.
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Wie alles begann
Der Hof Hovekamp lag viele Jahrhunderte in Hauenhorst nahe an der Ems.
Soweit bisher bekannt ist, erfolgte die erste schriftliche Erwähnung des Hofes in einer Markenrolle von 1469.
Das älteste erhaltene Dokument ist von 1526 und belegt die Übertragung des Hofes vom Vater auf den Sohn.
Dies Urkunde beginnt mit den Worten "To wettene". Dieser Ausdruck ist als Überschrift für diese Dokumentation verwendet.
Bis 1911 erlebten der Hof und seine Bewohner viele schwere Zeiten durch Kriege, Seuchen, Hungersnöte, Unwetter und zuletzt durch Eisenbahnstrecken die den Hof einkeilten.
Aber all dieses vermochte es nicht die Familie zu bewegen den Hof zu verlassen.
Erst am 1. Oktober 1911 war das Schiksal der Hofstelle besiegelt,
die Familie ward vertrieben vom Eisenbahnfiskus, der genau dort Rangierbahnhof und Ringlokschuppen bauen wollte.
Die Heimat war verloren, aber zum Glück konnte ein Bauernhof in Neuenkirchen erworben werden,
sodass die Landwirtschaft weiterhin den Lebensunterhalt der Familie sicherte.
Im Jahre 2011, also genau 100 Jahre nach dem Ende des Hofes in Hauenhorst, dokumentierte Heinz Schulte (Metropoli)
aus Hauenhorst die Eisenbahngeschichte in Rheine.
Der Rangierbahnhof und der Ringlokschuppen waren da schon einige Jahrzehnte außer Betrieb und dem Verfall preisgegeben.
Bei seinen Nachforschungen erfuhr er auch von dem Schiksal des Hofes Hovekamp und kontaktierte unsere Familie.
Am Hof Hovekamp in Neuenkirchen steht eine alte, die Hofstelle prägende, Blutbuche.
Möglicherweise ist sie durch Veredelung mit einem mitgebrachten Zweig einer Blutbuche aus Hauenhorst entstanden.
Gemeinsam entwickelten wir die Idee an der ehemaligen Hofstelle eine Blutbuche zu pflanzen zur Erinnerung an die wechselvolle Geschichte diese Ortes.
Aus einer Buchecker diese Baumes entstand ein kleines Bäumchen, das nach 100 Jahren in die alte Heimat zurückkehren sollte und deshalb Heinz Schulte zur Pflege erhielt.
Nach vier Jahren war das Bäumchen soweit gediehen, dass es eingepflanzt werden konnte.
Die Stadt Rheine hatte den endgültigen, zukünfigen Standort des Baumes in einem Bebauungsplan festgeschrieben.
In diesem Jahr ist nun der Hof Hovekamp in Hauenhorst schon 111 Jahre Geschichte,
die Blutbuche an der ehemaligen Hofstelle ist 11 Jahre alt
und es bietet sich an, die folgende Dokumentation zusätzlich auf diesen Webseiten fortzuführen.
Karl Hovekamp im Jahr 2022
Einige Auszüge aus der Familiengeschichte sind hier nachzulesen.
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Links zu den Jahren
1. Oktober 2011 Hundert Jahre
31. Mai 2015 Pflanzaktion
30. Mai 2016 Erste Vermessung
25. Oktober 2016
3. Juni 2017 Planwagenfahrt
2. Juni 2018 Fahrradtour
1. Juni 2019 Gedenken Bernhard Hembrock
6. Juni 2020 Corona Pandemie
5. Juni 2021
4. Juni 2022
3. Juni 2023
1. Juni 2024 Abpfiff Ringlokschuppen
7. Juni 2025 10 Jahre nach der Baumpflanzaktion
Die öffentliche Vermessung der Blutbuche soll nach Möglichkeit jährlich, am ersten Samstag in Juni, ab 15:00 Uhr erfolgen.
Durch die Teilnahme an der Veranstaltung bekundet jeder Teilnehmer sein Einverständnis für die Verwendung möglicher Bild- und Tonaufnahmen.
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Die Webadresse dieser Seiten

https://hovekamp.lima-city.de/towettene